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Zukunftsfähiges Gesundheitssystem

Damit die medizinische und pflegerische Versorgung zukunftsfähig wird, müssen die vorhandenen Ressourcen im System nach einer anderen Logik eingesetzt werden. Hierfür braucht es nach unserer Überzeugung diese vier Eckpfeiler: 

Patientenzentrierung mit neuem Gesundheitsverständnis. An die Stelle des bisherigen defizitorientierten Krankheitsverständnisses muss ein neues Verständnis von Gesundheit treten. Statt ihrer Defizite sind die Fähigkeiten der Menschen in den Fokus zu rücken und zu stärken. Prävention muss entsprechend an diesem neuen Paradigma ausgerichtet werden und eine viel größere, neue Rolle spielen. 

Stringente Steuerung von Patientinnen und Patienten. Gleichzeitig brauchen die Menschen eine Zugangsgarantie zur Versorgung mit koordinierenden Vorsorge- und Versorgungspfaden. Mit einem spürbaren Zusatznutzen gewinnen sie Vertrauen in das System und die Politik zurück. 

Orientierung an Outcome statt an Output. Real-World-Evidence für Diagnostik und Therapie ermöglicht es, die Vergütung und Erstattung an die Wirkung von Therapien im realen Leben zu koppeln und outcome-orientiert auf Gesundheitszugewinne auszurichten.

 Konsequente Nachhaltigkeit. Und zwar in allen drei Dimensionen - ökologisch, ökonomisch und sozial.

 Mehr dazu in unserem Positionspapier (verlinken zu Positionspapier, das an erster Stelle im Systemblick stehen wird, weil es im Mai 2026 erscheinen wird)